Im Endeffekt muß man mehrere (negative Dinge) dieses Jahr sogar als absolute
Glückstreffer deuten:
1.) Die Kündigung in einer gewissen Kärcher-Vertragswerkstatt
2.) Der Zank guter Freunde
3.) Der Rausschmiss meiner Freundin aus dem Elterlichen Wohnhaus...
4.) Meine Familie mit ihren Macken
[...PAUSE...]
So -
Und wie lassen sich solche Schicksalsschläge denn bitteschön gut deuten?!GANZ EINFACH:1.) Als ich im März meine Arbeit verlor war ich mehr wie antriebslos - Ich war
sogar absolut untragbar für mich und meine Umgebung...! Japp: Ich hatte mich
irgendwo selbst (innerlich) aufgegeben. Wer gibt auch gerne zu, wenn einem
eine Arbeit einfach nicht liegt? Wer gibt gerne zu, dass sowohl Chef als auch
man selber einige BÖSE Fehler begangen haben? Sicher: Ein Chef ist immer der
Buh-Mann, aber niemals die betreffende Person selbst.
Ja wie auch? Der einzige Gedanke kann nur einer sein: "Ich bin arbeitsfähig
und der hats nicht erkannt."
Stimmt auch. Aus meiner Sicht - Aus seiner Sicht stimmte nur eines: Das ich
den Job ned kann.
Konnte ich auch nicht - Woher auch? Ich bin eben kein Monteur, ich bin auch
keiner der viel herumfahren will und die Dämlichkeit des Klientels in harten
Fakten ertragen oder ausbessern will - Entweder meine eigene Dummheit hat
zu dem Scheiß vor Ort geführt oder es interessiert mich einfach nicht! Nicht bei
harten, bösen Zahlen in Form von Ersatzteilen die alle wollen und/oder das Problem leugnen.
Ich bin kein Dr. House (den ich als Fan liebe) und der es den Leuten dann auch
noch frei ins Gesicht sagen darf/kann wo sie Scheiße (am Gerät) gebaut haben.
Nein, so einer kann ich nie unter solchen Umständen sein.
Zumindest nicht an Produkten eines Herstellers...
Wie dem auch sei:
Ja, ich danke für den Rausschmiss!Aufgrunddessen war ich wieder Industriemonteur beim Peter: Und Peter nahm mich
wärmstens (zumindest auf Nebenbeschäftigungsweise) auf - Was dazu führte, daß
ich nicht ganz den Glauben an mich verlor.
Was auf der anderen Seite mir wieder auftrieb gab: Der Dampfer war auf Grund
gelaufen, aber dennoch nicht zu tief in den Sand gesetzt.
Eines Tages rief mich ein gewisser Robert an (weitere Details sollen hier
einfach aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden) und sagte, er habe einen
Job für mich: Als Netzwerktechniker/Systemadministrator.
Ich konnte es nicht glauben: Vor vier Monaten sagte mir ein Chef (auf seine
Art):"Du kannst den Job hier nicht." Und jetzt auf einmal sagte mir einer:"Du
wurdest mir empfohlen - du wirst der Richtige sein (grob übertragen)"
Ich wußte nicht ob das ein Traum war, oder Realität - Doch zu guter letzt
stellte es sich als Realität heraus...:
Hier sollte eines festgehalten werden: Seitdem ich zwölf war, träumte ich
davon ITler zu werden - In IRGEND einer Form - Egal als Programmierer (was ich
in Basic 2.0 nie überschritten hatte) oder als Systemadministrator
(was ich nur aus Legenden kannte mir aber dennoch irgendwo und irgendwie
zutraute...). Ein Job in einer Branche, den ich mir seit meiner Kindheit her
wünschte. Meine Familie verstand sehr wohl und sehr genau (eigentlich auch all
meine Freunde - nur war meine Familie vom Anfang des Zitterns mitdabei) was
DIESE Chance für mich bedeutete.
Danach ging Alles rasend schnell: Ich wurde Sysadmin und nebenbei
Bauleitungsassistent - Jemand der die Fäden immer wieder entflochte sobald nur
ein Ansatz der Verwirrung entstand. Jeder kam zu mir wenn es ein Problem gab
oder wenn es drum ging einfach sich "auszukotzen" - Ich hörte zu, zog meine
eigenen Schlüsse und machte nebenbei noch das Beste aus der Situation.
Japp - Auf einmal lief es besser als die letzten 7 Jahre davor.
Hier darf eines nicht vergessen werden: Ich habe den Rückhalt meiner
Freunde sowohl in Pocking als auch derer, die in der Welt herum sind:Es dürfen Tom, Pudl, und Pumpi nicht vergessen werden, als auch Eddy, Andreas
und Thomas (und auch Christoph) nicht ungenannt bleiben sollen - Ihr, wie ihr da seid (sei es im Gentoo-Chat als auch im realen Leben), seid die, die mir meinen Job erst
ermöglichen und mich während meiner Zeit weiterbilden als auch festigen in dem
was ich tue.
Danke!
2.) Der Zank der Freunde ist ja nicht nur der zwischen zwei gewissen Firmengründern (die mich aufgrund ihrer Art manchmal schwer enttäuschen, aber dennoch ich sie um
das was sie erreicht haben beneide) sondern auch der, daß es immer wieder in
diesem Jahr zu Sprache kam:"Naja der Zwist nervt, aber dennoch kann und will ich nicht ohne den Anderen" - Und so ging es auch mir!
Ich habe mich auch so oft mit anderen dieses Jahr gestritten und auch auseinandergebracht,
daß es ein Wunder ist, daß ich immer noch so viele
Freunde um mich rum habe... Vielleicht ist das auch genau der Grund warum
dieses Jahr soviel gestritten wurde (nicht nur mit mir, sondern auch Freunde
von mir untereinander) - Dennoch hat jede Seite eines Streites zugegeben, daß
sie Fehler gemacht hat (ok der größte Teil, wirklich nicht jeder). Und diese
Erkenntnis zeigt mir persönlich das wir erwachsen geworden sind.
Nicht nur daß so manche seit letztem Jahr oder ab dem Heurigen einen 3er als
erste Ziffer im Alter bekleidet, sondern auch es geistig bei uns mehr wie
bergauf geht - Man streitet wie die
Kesselflicker um die
törichsten Themen -
Aber man findet dennoch zusammen: Auf eine gepflegte und (größtenteils)
subtile Art. Man gibt Fehler zu und man gesteht sich ein, daß man nicht
unfehlbar ist; Auch wenn jeder von uns gerne so tut.
Freunde: Ein wirklich wichtiges Wort dieses Jahr - Auch wenn viele meiner Freunde
nicht meinen, daß ich immer für sie da bin (weil ich aufgrund meiner Arbeit bis zu 16 Stunden am Tag eingespannt bin). Dennoch Danke ich Ihnen für die Zeit,
die ich mit ihnen teilen konnte und auch weiterhin werde!
3.) Kati ist kein Unschuldslamm (ich ebenso wenig). Dennoch gibt es Dinge,
die ihre (eigene, leibliche) Mutter ihr nicht antun hätte dürfen. Wie eben auch
der Rausschmiss (der sogar dokumentiert wurde) aus ihrem Elternhaus.
Ich meine, was ist das für eine Frau die ihr eigenes Kind vor die Haustür
setzt und dann auch noch den verantwortlich macht, der, der Tochter ein Dach
über den Kopf gewährt und die Kompromisse eines Zusammenlebens eingeht?
Aus meiner (nicht unbedingt objektiven) Sicht, jemand der nicht zu seinen
Fehlern stehen will.
Ja wie denn auch? Sie kann es nicht - Mama V. will und kann nicht zu ihren
Fehlern stehen (ich tue mich ja auch die meiste Zeit schwer aber irgendwann
komme selbst ich an und sage: "Ok, da haste Scheiße gebaut"). Jeder
normaldenkende Mensch tut das irgendwann mal - Aber sie (verblüffender Weise)
selbst nach knappen fünf Monaten nicht.
Gut, was macht man aus der Situation? Man versucht das Beste draus zu machen.
Das Beste heißt: Für beide eine lebenswerte Situation zu schaffen.
Und das machen Kati und ich definitiv: Ich könnt manchmal ausrasten, wenn sie
mich mit Aufgaben überfällt, wenn ich nicht einmal 2 Minuten aus der Arbeit
zuhause bin.
Das macht mich mehr wie rasend - Sie versteht es nicht daß ich nach 12 - 16
Stunden Arbeit einfach meinen Freiraum brauche. Mit Freiraum meine ich ein
paar Minuten Ruhe - Ohne angequasselt zu werden, ohne sofort wieder losfahren
zu müssen, ohne Tausend Dinge im oder um den Haushalt zu erledigen.
Sie kann es (noch) nicht. Dennoch arbeiten wir beide dran, um eben aus diesen
Situationen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten - Es dauert seine Zeit, aber
die ersten Früchte sind (trotz meiner negativen Aussprüche) mehr als sichtbar.
Durch Kati habe ich mich in wirklich vielen Hinsichten gebessert, was anderen
nur subtil (wenn überhaupt) auffällt - Aber sie ist diejenige, die mich antreibt
weiter zu machen, die mir Hoffnung gibt und zu mir hält - Und dafür danke ich
ihr aus vollem Herzen.
Danke und ich liebe dich!
4.) Es ist manchmal mehr als schwer ein Teil meiner Familie zu sein - Nicht zu guter Letzt, weil es 2 Punkte dieses Jahr gab wo ich auf ihre Hilfe gehofft habe aber dennoch enttäuscht wurde.
Was sich aber im letzten Quartal mehr als verworfen hat.
Was hat Sie nicht mitgefiebert und zu mir gehalten als es darum ging, den Job anzutreten. Was haben sie nicht alle Hebel in Bewegung gesetzt, daß sie mich mit Wissen unterstützen. Ja, auch wenn ich oft enttäuscht worden bin, so muß ich hier auch sagen: Dieses Jahr hat meine Familie endlich zu mir gehalten.
Nicht nur was meinen neuen Job betrifft, sondern auch was Kati betrifft. Endlich wurden alle Vorurteile und Bedenken über Bord geworfen! Endlich wurde die Beziehung und das Zusammenleben akzeptiert und zwar sogar so, daß man an einen gemeinsamen Tisch gebeten wurde und sich ALLE gefreut haben daß die
Familie mit Anhang zusammenkam.
Es macht also nicht nur mir Spaß, daß Kati dazugehört sondern auch Bernd und Roswitha. Und das läßt mich mehr als hoffen!
Nicht nur das: Auch Bernd hat erkannt, was uns beide (aus meiner Sicht) verbindet - Und sei es nur ein Computer (nebst Spiel), den selbst Roswitha und Christoph kennen. Diese einzigartige Bindung, die ich und mein Vater haben, hat er mit einem kleinen (aber wichtigen) Weihnachtsgeschenk aufgelebt. Ich hoffe er kann nachvollziehen was ich denke und was ich zu ihm als Sohn fühle wenn ich sage:
Und Ja, Bernd, Der Vokabeltrainer ist (nebst anderen Programmen) immer noch da - und den kannst du jederzeit haben! Wollen wir also Abschließend hoffen, daß alles so positiv weitergeht wie es läuft: Die Beziehungen und Freundschaften wie sie jetzt da sind, nebst die Eheschließung die letztes Jahr stattfand (was für mich einen Krönenden Abschluß darstellt: daß Eva und Marco heirateten - Alles gute euch zwei!).
Und daß es mir und auch meinen Freunden weiterhin so gut geht wie es dieses
Jahr der Fall war: Pumpi und Jing, Pudl und Moni, Christoph und Aline,
Christoph R. und... Ja wie hieß denn seine Liebste...? ;)
Ebenso Andreas, Steffi, Emil, Eddy, Nicole, Tom, Petra, Christian P., Karsten
T., (zu guter letzt) Ela und Tom. usw. usw. usw. usf...
Euch allen und mir ein so erfolgreiches Jahr wie das letzte Jahr war - Machen
wir weiter wie bis jetzt.
Es läuft für uns gut!